Brandabschottung
Brandschutztueren

RWA-Anlagen
Rauchmelder
Brandmeldezentralen
 
 


Damit Wände und Decken die Ausbreitung eines Brandes wirksam verhindern können, müssen sie eine bestimmte Feuerwiderstandsfähigkeit aufweisen. Das „Abschottungsprinzip“ muss auch sichergestellt bleiben, wenn Lüftungsleitungen durch diese Wände und Decken hindurchgeführt werden müssen. In die Leitungen sind dann Brandschutzklappen einzubauen, die im Falle des Brandes zuverlässig schließen.

Brandschutzklappen müssen eine Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik in Berlin haben. Die Zulassung regelt die Herstellung, den fachgerechten Einbau, die Kennzeichnung (Ü-Zeichen) und die Wartung der Klappen.

Auch nach Jahren müssen die Absperrvorrichtungen noch zuverlässig funktionieren. Deshalb verlangt die Wartungsanweisung wiederkehrende Kontrollen, meist im Abstand von 6 Monaten. Die Einbaufirma hat den Bauherrn auf die Wartungspflicht hinzuweisen. Bauherren und ihre Rechtsnachfolger, die nicht genügend sachkundig sind, müssen die Wartung Sachkundigen übertragen.

Die Klappen dürfen ausschließlich in Raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) verwendet werden. Im Brandfall löst ein thermisches Schmelzlot das Schließen des Klappenblattes aus, das dann gegen ein Wiederöffnen automatisch sicher verriegelt wird.


Wichtiger Hinweis:

Brandschutzklappen, die im Brandfall durch eine spezielle Steuerung ein nachträgliches Wiederöffnen zum Zwecke der Entrauchung ermöglichen, sind nicht durch eine allgemeine baurechtliche Zulassung abgedeckt. Auch eine Zustimmung im Einzelfall ist für solche „Brandschutzklappen mit Entrauchungsfunktion“ in Baden-Württemberg grundsätzlich nicht möglich. Das nachträgliche Öffnen der Klappen im Brandfall stellt ein nicht vertretbares Risiko und somit eine „Gefahr für Leib und Leben“ dar. Dies gilt auch dann, wenn nur die Feuerwehr befugt wäre, die Klappen wieder zu öffnen.

Wartungsfristen gemäß Bestimmungen zur Brandschutzeinrichtungen.

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